Aktionskreis Spannskamp

*06.06.2012

 

Vater:

B-Plan-Entwurf "Stellingen 66" und als dieser "auf Eis" gelegt wurde, als "Stiefvater" nun die aktuelle Bauvoranfrage beim Bauamt Eimsbüttel

 

Mutter:

Allgemeine Deutsche Schiffszimmerer Genossenschaft, die auch ganz ohne Familienmitglieder prima agieren kann.

  

Interessen:

Den "offenen" Siedlungscharakter des Spannskamp und dadurch die letzte "grüne" Lunge vor der A7 zu erhalten.

Als Genossenschaftsmitglied demokratisch und aktiv an der Zukunftsplanung mit zu wirken, statt vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden.

 

Der Wohnungsbau in Hamburg wird instrumentalisiert, um Argumente der stadtplanerischen Vernunft wie Natur- und Denkmalschutz sowie Bürgerinitiativen, die diese Prinzipien einer am Gemeinwohl orientierten Politik vertreten, zu verunglimpfen.

 

aus: Hamburger Manifest der Projektgruppe Stadtnatur

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Hamburger Manifest der Projektgruppe Stadtnatur

 

http://www.isebek-initiative.de/archives/24-Hamburger-Manifest-der-Projektgruppe-Stadtnatur.html

 

Einer der Haupt-Mitverantwortlichen für den immensen Flächenverbrauch des letzten Jahrzehnts in Hamburg ist Dr. Torsten Sevecke (SPD), vor seinem Wechsel in das Bezirksamt Eimsbüttel Koordinator für Flächenentwicklung der BSU, mit besonderer Anbindung an das Immobilien-management der CDU-geführten Finanzbehörde. Eine Art Nachfolger Seveckes wurde im Frühjahr 2010 Michael Sachs (ebenfalls SPD). Es war ein geschickter PR-Schachzug des Senats, den Flächenbeschaffer nun "Wohnungsbaukoordinator" zu nennen. Und dieser erklärte denn auch in einer ersten Pressemitteilung am 7.4.2010, er freue sich sehr, das "große Potential an Flächen für den Wohnungsbau" "zusammen mit der Wohnungswirtschaft, den Bezirken und den Anliegern schneller für den Wohnungsbau nutzbar zu machen".


Sachs trat seit Beginn seiner Amtszeit immer wieder in allen möglichen Veranstaltungen auf - oft zusammen mit seinem "Vorgänger" Sevecke - und machte gezielt Stimmung gegen Bürgerbegehren, die sich aus Gründen des Naturschutzes gegen die Bebauung ökologisch wertvoller Grünflächen und Waldgebiete in Hamburg einsetzen. Bei der "Vorstellung des Wohnungsbaukoordinators im Stadtplanungsausschuss" der Bezirksversammlung Eimsbüttel am 28. September 2010 erklärte Sachs im Beisein Seveckes, dass er beabsichtige, mehrere anhängige Bürgerbegehren in Hamburg vom Senat als übergeordnete Instanz entscheiden (evozieren) zu lassen, um damit endlich einen Erfolg bei der Flächenbeschaffung vorweisen zu können.


Mit Hilfe des oben erwähnten Kampagnenjournalismus, in dem die Fehlinformation verbreitet wird, Naturschutz und Bürgerbegehren, nicht aber die den sozialen Wohnungsbau vernachlässigende Wohnungspolitik des Senats sei für den Mangel an preiswertem Wohnraum in Hamburg verantwortlich, haben Sachs & Co. den Wohnungsbau zu einem "Totschlagargument" aufgebaut, mit dem jede Kritik an einer unvernünftigen Zubetonierung ökologisch und städtebaulich wertvoller Freiflächen im Keim erstickt werden soll.


Es ist offensichtlich:

 

Der Wohnungsbau in Hamburg wird instrumentalisiert, um Argumente der stadtplanerischen Vernunft wie Natur- und Denkmalschutz sowie Bürgerinitiativen, die diese Prinzipien einer am Gemeinwohl orientierten Politik vertreten, zu verunglimpfen.

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Nordnetz-Hamburg
Bauvoranfrage der ADSG - eingereicht am 21.06.2013
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Anfrage an Bezirksamt und Bauamt durch den Aktionskreis am 20.06.2013
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Info an die Spannskampbewohner 08.07.2013
Infobrief_070713.pdf
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Info an die Spannskampbewohner Jan. ´14
Info an die Spannskampbewohner Jan. ´14.
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